Kriegerinnen · Frauen und militärische Gewalt
Frauen brauchen im Zeitalter der Präventions- und Terrorabwehr-Kriege nicht zuhause auf die Heimkehr des Helden zu warten. In den modernen Armeen sollen sie “deeskalierend” wirken, und, wenn es die militärische Lage verlangt, an der Seite des Mannes das Kerngeschäft des Soldatenhandwerks betreiben, die organisierte Gewalt. Fordern jedenfalls die Politiker.
Tatsächlich ist der weibliche Soldat in Kampffunktion, als Gebirgs- und Fallschirmjägerin, Infanteristin, Panzergrenadierin und Bomberpilotin, die absolute Ausnahme - selbst in Israel, wo es eine Wehrpflicht für Frauen gibt. Von 8000 Soldatinnen der Bundeswehr dienen knapp 100 in Kampfverbänden. Unter den Militärs heißt es: Frauen können nicht töten und zerstören. Ausnahmen wie Lynndie England bestätigen die Regel.
Regie: Detlef Meissner

